Krawumms

Ich befinde mich gerade noch im Urlaub, komme allerdings nicht umhin, einmal meine Gedanken aufzuschreiben.

Die Wanderung, von der ich berichtete verlief etwas abenteuerlich war aber ansonsten wirklich ein tolles Erlebnis. Davon werde ich auch noch detaillierter berichten.

Das Seminar war auch wunderbar, wie so häufig, wenn man umgeben ist von über hundert netten Menschen. Ab einem Punkt war das Seminar allerdings nicht mehr wunderbar: durch einen schweren Unfall schwebte einer von den netten Menschen in Lebensgefahr und vor ungefähr einer Stunde erfuhr ich, dass er gestorben ist.

Ich weine nicht aber ich fühle mich, als würde ich aus dem Bauch heraus zerfallen. Ich mache mir Gedanken darüber, wie es passiert ist, frage mich, bis wann er etwas gespürt hat. Wo er ist, das beschäftigt mich eigentlich gar nicht. Nur, dass er nicht mehr hier ist, das schockiert mich. Und, dass ich nie wieder mit ihm werde sprechen können, ihn nie werde besuchen können, wie ich es vermutlich mit vielen anderen aus der Gruppe machen werde. In einer Gruppe von Leuten um die zwanzig beginnt man gerade, das zukünftige Leben zu planen und geht nicht auf Beerdigungen von einander.

Im Moment habe ich das Gefühl, in einem Gedankenkreisel zu stecken. Ich bin nicht immer drin aber komme immer wieder darauf zurück und versuche irgendwie, ein Ergebnis zu finden. Kann man das?

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