Mal geht`s rauf und mal geht`s runter

Während sich mein inneres Gerüst im Februar wieder zu stabilisieren begann, kommt es mir doch im Moment wieder reichlich wackelig vor. Dennoch schätze ich meine momentane Lage besser ein, als noch Ende letzten Jahres. Da ging es nämlich gefühltermaßen nur runter während es in letzter Zeit eher schwankend ist.

Mein Job (das FÖJ) hat dabei eindeutig den „Runter-Part“: es macht mir einfach nicht genug Spaß, als dass ich mich jeden Morgen aufraffen könnte dafür aufzustehen. Tu ich aber das nicht, bleibe ich meistens den ganzen Tag Zuhause weil es mir schlichtweg zu peinlich wäre, erst Mittags im Büro aufzutauchen. Deshalb Notiz an mich für die Zukunft: meine Alltagsbeschäftigung sollte regelmäßig sein, mich beschäftigen, mich nicht komplett auf mich allein stellen und zumindest teilweise Bewegung (an der frischen Luft) beinhalten. Womit wir auch schon beim schöneren Teil wären, den Aufwärtsbewegungen. Die werden nämlich maßgeblich durch Sport beeinflusst wie ich festgestellt habe. Ich war noch nie ein besonders sportlicher Mensch, habe aber in den letzten Jahren entdeckt, dass man Sport ja nicht immer nur für andere machen muss und auch selber viel Spaß daran haben kann. So hatte ich im letzten Jahr besonders viel Spaß am Inlinerfahren und am Windsurfen. Leider sind das beides Sportarten, die sich im Winter und teilweise auch schon im Herbst nicht mehr besonders gut ausführen lassen. Aber auch inzwischen, wo das Wetter in Norddeutschland schon recht frühlingshaft ist habe ich mit beidem noch nicht angefangen sondern mir das Laufen als Ziel gesetzt. Ich laufe jedes Jahr bei einem Lauf fünf Kilometer mit und will es endlich mal schaffen, die in unter 30 Minuten zu schaffen. Vor allem aber will ich Spaß am Laufen haben! Der war nämlich bei meinen letzten Laufversuchen eher Mangelware. Nachdem ich mir aber jetzt die App C25K (das steht amüsanterweise  für Couch to 5K also für „von der Couch zu fünf Kilometern“) runtergeladen habe und ein paar Male damit gelaufen bin, bin ich aber zuversichtlich, dass auch ich Spaß am Laufen haben kann. Die App hilft mir dabei sehr denn solange ich ohne einen genauen Plan im Hintergrund einfach drauf los lief, bin ich wohl einfach zu schnell über einen zu langen Zeitraum gelaufen, was für mich einfach nur eine Qual war. Klar, die Kondition muss sich ja auch erstmal aufbauen! Das Laufen pusht mich auch psychisch definitiv und ich freue mich schon richtig auf einen fitten Sommer! Laufen nach einem Laufplan mit sich abwechselnden Lauf- und Gehetappen kann ich jedem Menschen, der bis jetzt glaubte, das Laufen wäre nichts für ihn, nur empfehlen. Ob das ein Plan aus dem Internet, einem Buch oder eben einer App ist, ist ja für das Ergebnis nicht wichtig. Mir hilft die App auf jeden Fall weil sie mein Handy am Ende jeder Etappe vibrieren lässt und ich so nicht immer wieder beim Laufen auf die Uhr oder aufs Handy gucken muss.

Ansonsten steht in fast einem Monat ein Urlaub auf Gran Canaria mit meiner Familie an. Nicht besonders umweltfreundlich, ich weiß aber da ich ansonsten ja schon ziemlich klimafreundlich lebe, ertrage ich das schlechte Gewissen und freue mich tierisch darauf, eine Woche lang im Sommer laufen zu können.

Hanna

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Wohlstand≠Kontostand

Das stelle ich in letzer Zeit immer häufiger fest. Seit über einem halben Jahr lebe ich jetzt von meinem FÖJ-Gehalt und meinem Kindergeld plus einem kleinen Zuschuss von meinen Eltern. Zusammen sind das ziemlich genau 600 €. Davon bezahle ich natürlich nicht nur meine allgemeinen Lebenshaltungskosten (Essen, Trinken, Freizeit, Internet und so…) sondern auch meine Miete in einer Großstadt. Letztens fiel mir dann auf, dass ich finanziell gesehen unter Hartz IV Niveau lebe.

Zugegebenermaßen hat mich das doch ziemlich irritiert denn ich komme sehr gut mit meinem Budget aus und fühle mich sehr wohlhabend. Für jemanden, der nur darauf achtet, was er alles nicht hat, wäre das allerdings wohl kein zufriedenstellender Zustand. Mein persönliches Prinzip ist da die Wertschätzung von Gegenständen. Ich bin bei weitem keine Minimalistin und werde es wohl auch nie werden denn dazu sind mir gewisse Gegenstände, die mir das Leben einfacher und schöner machen viel zu wichtig. Um mal ein paar Beispiele von Gegenständen, die ich mir geleistet habe und nicht wieder hergeben möchte zu nennen:

  • Meine guten k2-Inliner: Die habe ich mir letztes Jahr erst gekauft, damit schon unzählige Kilometer zurückgelegt und bin sehr sehr froh darüber, sie zu besitzen, so viel Spaß bringt mir das Inliner fahren.
  • Eine (gebraucht gekaufte) Messerschmidt Culina Küchenmaschine: habe ich mir kurz nach meinem Umzug gekauft da meine Mutter eine ähnliche hat und ich einfach auf den Komfort einfach nicht verzichten mochte. Zudem hat mich das Nicht-Besitzen so einer Maschine wirklich gestört da ich nicht mehr einfach so Gemüse raspeln oder Getreide mahlen konnte.
  • Das HP EliteBook 8560p: auf das Ding bin ich wirklich unglaublich stolz. Ich habe mich monatelang über den Kauf und die technischen Möglichkeiten von gebrauchten Businessnotebooks schlau gemacht bis ich dann vor etwa eineinhalb Jahren schließlich meinen ersten eigenen Computer in den Händen hielt. Für mich bedeutet dieser Laptop ein ganz großes Stück Freiheit und Selbstständigkeit.
  • Klingt komisch aber mein supergemütlicher Schwingsessel vom Möbelschweden kommt auch mit auf diese Liste. Den konnte ich auch kurz nach meinem Umzug in der Fundgrube als ehemaliges Ausstellungsstück ergattern.
  • Von meinem Weihnachtsgeld habe ich mir außerdem eine gebrauchte Nähmaschine geleistet. Die würe ich wirklich als puren Luxus bezeichnen, schließlich bin ich (noch?) nicht so eine fleißige Nähbiene und brauche sie auch nicht dringend für irgendwas. Demnächst werden mal Gardinen für das Bruderherz genäht. Jedenfalls bin ich ziemlich stolz, so ein tolles Ding zu besitzen.

Dem ein oder anderen mag es aufgefallen sein: in dieser Liste stehen weder ein Porsche noch vergoldete Türklinken. Richtig, auf so etwas sollte man natürlich mit einem geringen Einkommen verzichten. Auch zum anstehenden Urlaub auf den Kanaren wurde ich von meinen Eltern eingeladen. Und auch wenn ich mir sicher bin, dass dieser Urlaub wunderschön wird: Ein selbst bezahlter Campingurlaub an der Ost- oder Nordsee würde für mich genauso Wohlstand bedeuten. Meiner Meinung nach sind wir in Deutschland mittlerweile auf einem Level angekommen, an dem jeder Mensch Wohlstand erleben kann wenn er nur bewusst lebt und das Erreichte wertschätzt. In meinen Augen ist ein für deutsche Verhältnisse armer Mensch schon sehr wohlhabend. Alles darüber ist nicht selten einfach nur „leeres investieren“ von Geld, was keinem Freude bringt. Ab einem bestimmten Punkt bringt es einfach nichts mehr und je weniger Geld man hat desto genauer denkt man über die Anschaffungen nach, desto zufriedener ist man mit diesen Entscheidungen schlussendlich und desto höher ist schließlich die Dichte an (Alltags-) Gegenständen über die man sich wirklich freut.

Auf mich persönlich bezogen komme ich sogar zu dem Fazit: besser wenig Geld als zu viel. Das tut mir besser und auch der Welt um mich herum.

Kurzes Update

Zu mehr fühle ich mich gerade nicht im Stande, ich habe mehrere Entwürfe von Posts aber so richtig gelingen will mir gerade keiner.

Abgesehen davon geht es mir gerade so gut wie schon lange nicht mehr. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass die Beschwerden (Depression, Probleme mit Menschen zu interagieren, gestörter Tages-Nacht-Rhyhmus aber auch wirklich körperliche Probleme), die ich hatte, die Symptome eines Bore-out-Syndroms waren. So widersprüchlich es klingt: Ich hatte „beruflich“ (ich mache gerade ein freiwilliges ökologisches Jahr) nichts zu tun und das hat mich fertig gemacht wie sonst nichts. Ehrlich, dagegen war die Abiturzeit nichts (auch wenn ich mich da sowieso nicht besonders habe stressen lassen)!

Jedenfalls hat es dann über Weihnachten und Neujahr klick bei mir gemacht und ich habe realisiert, dass es zwar bis jetzt eher negative Auswirkungen auf mich hatte, dass dieses Jahr aber wirklich eine unglaubliche Chance ist, selber Dinge auf die Beine zu stellen und sich selbst auch endlich mal außerhalb der Schule „auszutesten“. Auch wenn ich erstmal gewisse Anlaufschwierigkeiten hatte, würde ich mittlerweile sagen, dass ich über die Bore-out Phase hinweg bin. Diverse Fahrradtouren wollen geplant werden und auch ansonsten tanzt im Büro gerade der Bär. Gestern haben eine gute Freundin (und gewissermaßen auch „Kollegin“) von mir und ich eine ca. 40 km lange Fahrradtour von Nordfriesland bis Flensburg gemacht um das schleswig-holsteinische Wanderlastenrad von der letzten Ausleihstation zur nächsten zu bringen. Das hat wirklich unglaublich viel Spaß gemacht und nach genau solchen Geschichten bin ich immer wahnsinnig froh darüber, dass wir so etwas einfach nur so in unserem Alltag machen dürfen!

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Mittlerweile bin ich mir auch ziemlich sicher, dass ich das FÖJ bis zum Ende (also bis Ende Juli) durchziehen werde. Es steht einfach so viel tolles an und das möchte ich mir -gerade jetzt wo ich mich hier wohl fühle- nicht nehmen. Also alle, die in Erwägung ziehen, ein FÖJ in Schleswig-Holstein beim Koppelsberg zu machen, kann ich nur dazu ermuntern, sich zu bewerben! Natürlich habe ich damit nicht nur positive Erfahrungen gemacht, allerdings habe ich viele enorm wichtige Erfahrungen gemacht und bin glaube ich auch ein ganzes Stückchen reifer geworden.

Mein Studienwunsch hat sich übrigens auch geändert. Wollte ich vorher noch eher in den Informatikbereich gehen, so hat es sich in der letzten Woche eher in Richtung Biologie/Ökologie gewandelt. Nachdem ich sowieso einige Zweifel bezüglich meines ursprünglichen Wunsches hatte, habe ich mir nochmal gründlich Gedanken darüber gemacht, was mir momentan am FÖJ gefällt und in was für einem Beruf ich später arbeiten möchte. Nur im Büro zu arbeiten (wie es momentan an manchen Tagen vorkommt) kann ich mir nämlich nicht vorstellen. Leider geht mit diesem Entscheidungswandel auch die Entscheidung für einen Wohnort außerhalb Schleswig-Holsteins einher, was zwar keine Katastrophe für mich darstellt aber schon irgendwie traurig macht. Ich liebe Schleswig-Holstein! Andererseits würde ich meinen Master sowieso gerne im (skandinavischen) Ausland machen und wo ich die 3-4 Jahre vorher wohne, ist dann auch nicht mehr so wichtig. Es ist ja zum Glück auch immer noch Niedersachsen, also im Prinzip immer noch Norddeutschland.

Ahoi!

Wie viel Technik braucht der Mensch?

Um genau diese Frage soll es heute gehen. Denn da ich jetzt nunmehr vollständig selbst dafür verantwortlich bin, wie ich meine Zeit verbringe, mache ich mir natürlich auch Gedanken darüber, welche Rolle technische Geräte dabei spielen sollen.

Zuerst etwas aus meiner Geschichte: das erste technische Gerät, mit dem die meisten aus meiner Generation wohl als erstes in Kontakt gekommen sind, war wohl der Fernseher. Ja, dieses Gerät hat im Alltag der Kinder in meinem Alter damals eine bedeutende Rolle gespielt. Es gab inzwischen schon mehrere Kindersender, sodass die Kinder rund um die Uhr vom Flimmerkasten bespaßt werden konnten. Nicht so ich. Meine Eltern besaßen nie einen Fernseher, ich kannte dieses Gerät ausschließlich von den Besuchen bei meinen Großeltern bei denen ich hin und wieder eine Videokassette anschauen durfte. Als ich im Grundschulalter war wurde dann doch mal ein kleiner tragbarer DVD-Player mit integriertem Bildschirm angeschafft, auf dem ich mit meinen Geschwistern zusammen einen Kinderfilm pro Woche gucken durfte. Bestand das Repertoire zu Anfang noch aus „Ronja Räubertochter“ an jedem Wochenende, erweiterte es sich nach einiger Zeit durch Leihgaben und Neuanschaffungen stetig um weitere Kinderfilme wie mehrere Geschichten der Augsburger Puppenkiste, Bibi Blocksberg und weitere Verfilmungen von Astrid Lindgrens Büchern.

Computertechnik betreffend waren wir zu diesem Zeitpunkt immer noch ziemlich altmodisch ausgestattet, nämlich mit einem Laptop, der genauso alt war wie ich. Vom Internet hatte ich zu diesem Zeitpunkt nur selten gehört, was das genau war wusste ich nicht und es interessierte mich auch nicht. Das ist glaube ich eine dieser Sachen, für die man sich erst interessiert, wenn man ein gewisses Grundwissen darüber hat (was ich nicht hatte). Doch weiter in meiner Zeitlinie: Als ich auf die weiterführende Schule kam hielten meine Eltern es wohl für eine gute Idee, einen nach damaligen Standards internetfähigen Computer sowie eine Internetflatrate anzuschaffen. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt machte ich dann einen Computerkurs für Kinder der so einiges veränderte. Auf einmal wusste ich, was es alles für Möglichkeiten gab wenn man einen Computer besaß. Nach und nach musste ich jetzt auch für die Schule immer mehr am Computer arbeiten wobei mir der Computerkurs echt half, hatte ich doch vorher quasi kein Wissen was Computer betrifft. Privat durfte ich den Familiencomputer jede Woche eine Stunde (verteilt auf zwei mal eine halbe Stunde) nutzen. Damit fingen die Probleme an: Zu einem Zeitpunkt, an dem immer mehr meiner Freunde schon ihren ersten Laptop besaßen hatte ich nicht mehr als den elterlichen Computer für eine Stunde pro Woche zur Verfügung. Wurden Gruppenreferate bei anderen vorbereitet brachten alle ihren eigenen Laptop. Ich widerum saß jedes Mal von neuem mit Stift und Papier dort und auch wenn es aus praktischer Sicht vollkommen reichte fühlte ich mich sozial doch ziemlich diskriminiert. Im Nachhinein betrachtet betrafen sämtliche größere Streitigkeiten mit meiner Mutter entweder die Anschaffung eines eigenen oder zumindest eines neuen Familien- Laptops, oder die Höhe meines Taschengeldes (worüber ich auch noch schreiben will). Ich finde es insofern einfach schade, dass diese Lappalie zu dermaßen großen Streitigkeiten führte. Als ich in die zehnte Klasse kam bahnte sich endlich ein Kompromiss an. Meine Eltern schafften einen neuen Laptop für die ganze Familie an. Das gab meinen Geschwistern und mir die Möglichkeit, bei Referaten und in der Schule nicht benachteiligt zu sein. Die Frage um die am Laptop verbrachte Zeit klärte ab da ein Programm, wodurch ich mit inzwischen 15 Jahren tatsächlich täglich eine halbe Stunde am Laptop verbringen durfte (das Programm sah nicht weniger Zeit vor). Den Fernseher betreffend besaßen wir übrigens seit ca. zwei Jahren einen Flachbildschirm, eine DVB-T-Antenne und einen Blu-Ray-Player da der kleine DVD-Player inzwischen den Geist aufgegeben hatte. Weiterhin guckten wir aber damit nur ungefähr einmal pro Woche eine DVD, außerdem die Fußball Welt- und Europameisterschaft. Auch beim Internet hatte sich einiges getan, es war wesentlich schneller und kabellos geworden, wobei das WLAN-Passwort natürlich streng geheim gehalten wurde. Mit 14 Jahren durfte ich mir außerdem mein erstes Smartphone kaufen und hatte so immerhin die Möglichkeit, mich über WhatsApp an Klassenchats und dergleichen zu beteiligen.

Der größte und bis jetzt letzte Schritt war dann schließlich die Erlaubnis meiner Mutter, dass ich mir einen eigenen Laptop kaufen durfte. Wesentlich teilhabend daran war die Anschaffung einer Fritzbox, bei der man ja bekanntermaßen bestimmten Geräten die Internetzeit einschränken kann. In meinen Augen war das jedoch ein guter Kompromiss da es ja gar nicht mein Hauptanliegen war, den größten Teil meines Lebens im Internet surfend zu verbringen. Da ich ja inzwischen nicht mehr bei meiner Familie wohne, wurde diese Anschaffung auch konkret notwendig da ich für Bewerbungen und später das Studium wirklich einen eigenen Laptop brauche.

Und die Moral von der Geschicht?

Ich persönlich überlege ja, wenn ich über solche Sachen aus meiner Kindheit nachdenke, was ich daran falsch fand und wie ich es bei meinen eigenen Kindern machen würde. (Falls das hier Eltern lesen: Mir ist klar, dass ihr jetzt laut los lachen werdet und mir sagen werdet, dass ich diese Pläne gleich in den Wind werfen kann. Darüber nachzudenken kann ja trotzdem nicht schaden.)

Den Fernseher betreffend würde ich es genauso halten wie meine Eltern. Der Grund? Fernsehen tut man meistens in Situationen, in denen man nicht weiß, was man tun soll, oder eigentlich längst schlafen sollte. Gerade heute kann man mit einem Computer mit Internetanbindung fast jeden Film, jede Serie und jede Nachrichtensendung gucken, da ist ein Fernseher ja gar nicht mehr notwendig. Bestenfalls würde ich einen großen Bildschirm und ein HDMI Kabel anschaffen, sodass man auch mal einen gemütlichen Filmabend vor großem Bild verbringen kann. Was den Umgang mit Computern und Internet angeht stimme ich allerdings nicht mit meinen Eltern überein. Ich bin der Meinung, dass es nichts bringt, Kinder überhaupt fern von moderner Technik zu halten wie es in meinen ersten sechs Lebensjahren der Fall war. Natürlich benötigt kein Kind der Welt eine Play Station oder einen eigenen Computer aber gerade heute ist Medienkompetenz genauso wichtig, wie lesen, schreiben und rechnen zu können. Computer sind heute einfach das Werkzeug für uns, was Hände in der Steinzeit waren. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Mütter von damals ihren Kindern verboten hätten, ihre Hände zu benutzen. Niemals hätten diese Kinder sich ihr eigenes Werkzeug herstellen oder Feuer machen können. Hätten die Steinzeit-Mamis aber überhaupt keine Grenzen gesetzt und aufgepasst, dass die Kinder nicht in die Glut fassen, dann hätten die Kinder wohl ganz schnell keine Hände mehr gehabt was ihnen in etwa genauso wenig gebracht hätte. Hier muss die berühmte goldene Mitte gefunden werden, weshalb ich mir für die Zukunft ganz klar vornehme, mich über die Entwicklungen der Technik zu informieren und meine „Ausstattung“ aktuell zu halten. Falls ich mal Kinder haben werde, würde ich wollen, dass sie in einem Umfeld aufwachsen, in dem sie nach und nach die ganze Welt einschließlich ihrer technischen Rafinessen erkunden können. Genausowenig, wie ich ihnen aber verbieten würde, ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz auszuprobieren, würde ich ihnen verbieten, im Internet zu surfen. Genauso, wie ich ihnen aber beim Balancieren meine Hand anbieten würde, würde ich ihnen gerne helfen, wenn es um den richtigen Umgang mit Computern geht. Genauso muss ich selbst aber natürlich die goldene Mitte finden. Das heißt für mich, dass ich mich bemühen werde, mein Wissen und meine technischen Geräte auf einem aktuellen Stand zu halten, aber nicht, ohne meinen Verstandskasten anzuschmeißen. Technische Geräte sind heute eins der größten Konsumgebiete und genau das -Konsum- sollte es meiner Meinung nicht sein. Deshalb habe  ich mir zum Beispiel ein gebrauchtes Smartphone (das Samsung Galaxy S4) und einen gebrauchten Laptop (das HP EliteBook 8560p) gekauft, von denen ich mir sicher bin, dass ich damit noch ein paar Jahre mit den wichtigen Funktionen der Neugeräte mithalten kann.

Das waren meine Gedanken in fast 1300 Wörtern (puhhh!). Vielleicht traut sich ja auch mal eine lesende Person, ihre Gedanken dazu zu äußern. Es kann auch gerne kürzer sein.;D

Eure Hanna

Jaaaaaa, sie lebt noch!

… sie war bloß ein bisschen krank.

Tja, man kann es ja leider nicht so haben, wie man es haben will und so lag ich die letzten zwei Wochen (!) mehr oder weniger migränegeplagt flach. Zum Glück gab es gerade am Wochenende eine kleine Erholungspause und so konnte ich ein schönes Familienfest sowie einen grandiosen Tag mit der a-capella Band vocaldente genießen. Wer die 5 noch nicht kennt – unbedingt anhören, ich kenne ja einige a-capella Bands und muss wirklich sagen, dass ich vocaldente live am besten fand!

Bombastisch war vor allem, dass ich nicht nur das Konzert abends angehört sondern vormittags auch noch mit meinem Chor an einem Workshop mit ihnen teilgenommen habe. Und natürlich, dass ich eine der fünf Freikarten geschenkt bekommen habe. Ohne die wäre ich wahrscheinlich gar nicht erst in das Konzert gegangen.

Auch wegen meiner Migräneanfälle und der regelmäßigen Reisen durch das Land, habe ich erstmal mein Experiment, mir die Haare nur noch mit Roggenshampoo zu waschen, ruhen lassen. Die drei Male, die ich das jetzt gemacht habe waren nicht wirklich zufriedenstellend. Zuallererst fiel es mir beim waschen direkt nicht besonders leicht, die Pampe auf meiner gesamten Kopfhaut zu verteilen. Ich hatte sie teilweise schon ziemlich flüssig, mengenmäßig hätte es auch reichen müssen und ich habe es auch wirklich nur auf der Kopfhaut verteilt. Wo genau das Problem da liegt weiß ich nicht. Außerdem war das Gefühl nach dem Waschen ziemlich gewöhnungsbedürftig. Nach dem ersten Mal fühlten sich meine Haare ziemlich schwer und fettig an, zum Glück sahen sie nicht so aus! Da das Wasser hier sehr hart und kalkhaltig ist, dachte ich, dass eine Spülung mit verdünntem Apfelessig vielleicht helfen würde und probierte das die nächsten zwei Male aus. Abgesehen davon, dass ich es etwas schwierig finde, festzustellen, welche Stellen des Kopfes schon Spülung abbekommen haben und welche nicht, wurde auch damit das Ergebnis nicht wie erwünscht. Das schwere Gefühl war zwar weg, jedoch fetteten die Haare extrem schnell nach.

Wegen dieser Erfahrungen und weil ich im Moment auch noch wichtigere Sachen zu erledigen habe, habe ich mir erst einmal eine neue Flasche Naturkosmetik-Shampoo aus der Drogerie gekauft.

Als „Fazit“ würde ich erstmal aus diesem Experiment ziehen, dass man es wohl länger probieren sollte, sich dafür allerdings auch den richtigen Zeitraum aussuchen sollte. Auf Reisen und bei Krankheit macht es auf jeden Fall keinen Spaß, sich noch mit dieser ungewohnten Methode auseinander setzen zu müssen, da will man doch lieber ein voraussehbares zufriedenstellendes Ergebnis.

Ansonsten haben sich meine Pläne, was die Zeit nach meinem Freiwilligendienst angeht inzwischen konkretisiert. Ich werde für das Studium wohl entweder in Schleswig-Holstein bleiben (aber die Stadt wechseln) oder in eine kleinere Stadt in Brandenburg ziehen. Ich kann mich mit beidem anfreunden, was es dann letztendlich wird steht in den Sternen, da der betreffende Studiengang in beiden Städten zulassungsfrei ist. Vielleicht hat ja eine/r meiner verehrten Leser/innen (jaaaaa, inzwischen habe ich tatsächlich ein paar!!!) eine Empfehlung. Größere Stadt (aber mit mehr Charme als die, in der ich momentan lebe) am Meer oder kleinere Stadt eher auf dem Land?

Mein autofreies Leben

Heute habe ich mal Lust, über mein (nahezu) autofreies Leben zu schreiben.

Fange ich also am Anfang an: Im Prinzip seitdem ich auf der Welt bin ist es so, dass mir beim Autofahren schlecht wird. Seit einigen Jahren nehme ich zwar auf längeren Fahrten Medikamente damit das nicht so schnell, im besten Fall gar nicht passiert, allerdings wird man von diesen sehr sehr schläfrig und ist dann den Tag über zu nichts mehr zu gebrauchen. Alleine das Mitfahren im Auto ist deshalb für mich kein besonderer Spaß.

Wie eigentlich alle in meinem Alter ging ich irgendwann in die Fahrschule um meinen Führerschein zu machen und das erste Jahr (mit 17 Jahren) begleitet zu fahren. Nicht, dass ich das unbedingt gewollt hätte, besonders wild auf´s Autofahren gewesen wäre oder es als unbedingt notwendig angesehen hätte, nein, das wirklich nicht. Aber wie schon gesagt machten das fast alle. Außerdem kann man, selbst wenn das zu dem Zeitpunkt noch nicht der Fall ist, nie wissen, ob man nicht doch irgendwann mal einen Führerschein braucht. Ich hatte also ein bisschen Geld angespart und ging fortan zur Fahrschule. Zuerst nur zu den Theoriestunden, dann irgendwann auch zu den praktischen Fahrstunden. Die Theoriestunden fand ich wirklich sehr informativ und unterhaltsam da ich vorher wirklich nur die absoluten Grundregeln im Straßenverkehr kannte und die Gruppe in der Fahrschule sehr nett war. Nach ein paar Monaten war es dann schließlich so weit: die Theorieprüfung stand an. Mitten im Winter musste ich also beim TÜV antanzen um mein Wissen zu beweisen. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen, hatte ich es doch tatsächlich geschafft, alle Fragen richtig zu beantworten! Ohne auch nur ein mal in meiner gesamten „Lernphase“ in das Buch geguckt zu haben. Ab dann stand also nur noch die praktische Prüfung an. So unkompliziert wie die theoretische Prüfung wurde die allerdings nicht. Zuallererst zog sich die Zeit, bis mein Fahrlehrer mich überhaupt für „reif“ befand und mich anmeldete, unglaublich lange hin. Meiner Einstellung gegenüber meinem Fahrlehrer tat das nicht gerade gut und in manchen Stunden hatte ich das Gefühl, dass mein Fahrstil schon allein durch seine Anwesenheit ziemlich schlurig wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich wirklich jegliche persönliche Motivation, endlich den Führerschein zu machen, aufgelöst und mein Fahrlehrer war leider genau der Typ Mensch, der sie bei mir nicht wieder aufbauen konnte. Irgendwann war es dann natürlich so weit und ohne viel drumherum zu reden: ich fiel durch. Ich weiß den genauen Grund gar nicht mehr, es war mir persönlich auch herzlich egal. Ich brauchte den Führerschein ja schließlich nichtmal. Also ging der ganze Affentanz von vorne los. Es standen wieder einige Fahrstunden an, in denen ich mich verbessern sollte. Dann kam die zweite Prüfung. Auch durchgefallen. Diesmal wegen einer Lappalie. Auch jetzt noch kann ich es wirklich nicht nachvollziehen, warum der Prüfer da nicht einfach drüber hinwegsehen konnte. Aber wie es eben so ist beim Führerschein, man hat eigentlich keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren und ist so gezwungen, dem TÜV nur noch mehr Geld in den Hals zu schmeißen. Bei der dritten Prüfung hatte ich dann einen anderen Prüfer, der mich jedoch gleich nach den ersten paar hundert Metern eine dermaßen unübersichtliche Stelle fahren ließ, dass da jeder normale Mensch irritiert gewesen wäre. Tja, da ich ein normaler Mensch bin und dem Prüfer offensichtlich mein irritiertes Handeln reichte, fiel ich das dritte Mal durch die Prüfung.

Das war dann der Punkt, an dem ich vorerst einmal einen Schlussstrich zog. Ich hatte einfach das Gefühl, nicht besser werden zu können und der psychische Druck, der von meinem Fahrlehrer und meinen Eltern kam machte das alles auch nicht besser. Noch dazu war es ja nie konkret mein Wunsch gewesen, Führerschein zu machen. Ich konnte es mir sehr gut vorstellen, ohne Auto bzw. Führerschein zu leben und, was soll ich sagen: Ich tu es auch! Erstens bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, zweitens finde ich aber auch, dass das einfach mein Lebensstil ist. Noch dazu lebe ich momentan in einer Großstadt, wo ein Auto eher von Nach- als von Vorteil wäre. Aber auch in der Kleinstadt, in der ich zuvor lebte ist es ohne weiteres möglich, ohne Auto von A nach B zu kommen. Statt eines Autos habe ich schließlich zwei gesunde Füße, ein Fahrrad und eine BahnCard 50. Bis jetzt hatte ich noch nie Probleme á la „ich kann nicht kommen, ich habe kein Auto“. Entweder braucht man gar kein Auto für die Strecke (was zu 95% der Fall ist) oder man findet eben eine Mitfahrgelegenheit bzw. eine praktikable Alternative. Es gibt eine so vielfältige Auswahl an Verkehrsmitteln, da ist ein Auto gar nicht mehr notwendig! Im Gegenteil, ich wage es sogar zu behaupten, dass Autos Privatpersonen das Leben sogar noch schwerer machen, als es ohne Auto sein könnte. Natürlich verdamme ich nicht die gesamte Erfindung des Automobils, schließlich könnte man Krankenwagen und dergleichen schlecht durch Züge oder Fahrräder ersetzen (wobei bei weniger Autofahrern gleichzeitig auch weniger Verkehrsunfälle vorkommen würden und die Krankenwagen wesentlich weniger Einsätze hätten), aber um ein normales und komfortables Leben führen zu können braucht man heute keinesfalls mehr ein Auto! Ich werde jedenfalls für´s erste meinen autofreien Lebensstil beibehalten, vielleicht ein mal im Monat bei irgendwem mitfahren und das dadurch gesparte Geld in bessere Sachen investieren. Ein bisschen was habe ich jedoch immer noch auf der hohen Kante, denn trotz meiner Überzeugung, ohne Auto leben zu können habe ich vor, doch noch den Führerschein zu machen. Allerdings erst dann, wenn ich mich auch tatsächlich bereit dafür fühle und es auch schaffen will. Irgendwann werde ich das wahrscheinlich mucksmäuschenstill erledigen. Schließlich habe ich immer noch den Traum, eines Tages mit einem Bulli durch Europa zu reisen und das geht ohne Führerschein nunmal nicht. Auch stelle ich mir damit z. B. Familienurlaube wesentlich einfacher vor. Aber ihr merkt schon, im Alltag brauche ich keinen Führerschein und dass das irgendwann mal so sein wird, wage ich zu bezweifeln. Da könnte ich mir eher ein Lastenrad vorstellen, da bin ich echt ein Fan von (die babboe und xtracycles sind ja soooooo schön!!!).

Haare waschen mit Roggenmehl – before

Ja, auch ich muss es mal probieren. Das Haare waschen mit Roggenmehl. In meinen Ohren klingt es ja fast zu schön, um wahr zu sein. Aus zwei Zutaten (Roggenmehl und Wasser) lässt sich ein „Shampoo“ mischen, welches absolut umweltfreundlich, theoretisch essbar und sogar pflegender als so manches konventionelle Shampoo ist.

Schätzungsweise die letzten zwei Jahre habe ich fast ausschließlich Shampoo der Naturkosmetik-Eigenmarken aus den Drogerien verwendet. Dort hin geführt hatte mich die Entdeckung, dass (nicht naturkosmetisches) Shampoo gegen fettige Haare bei mir eher das Gegenteil bewirkte. Direkt nach der Wäsche war meine Kopfhaut gespannt wie nichts Gutes und ich hätte mir am liebsten Feuchtigkeitscreme auf den Kopf geschmiert. Nach einem Tag war das zwar vorbei, dafür hatte ich dann aber gründlich gefettete Haare. Außerdem hatte ich immer wieder mit Pickeln auf der Kopfhaut zu kämpfen. Mit der Erkenntnis, dass das Anti-Fett-Shampoo wohl zu viel des Guten war und die Talgversorgung meiner Haut tüchtig durcheinander gebracht hatte wechselte ich also zu etwas milderen Varianten, wie oben schon geschrieben, zu den Shampoos von den Naturkosmetik-Eigenmarken der Drogerien. Dort entschied ich mich für die „Sorte“ Family, da das ganz normales Shampoo, weder für besonders fettige noch für besonders pflegebedürftige Haare ist. Des weiteren ist das Shampoo silikonfrei, was ich sehr begrüße, da ich in Zeiten meiner Halbmetermähne sehr starke Probleme mit Spliss hatte. Das hat mich dann auch dazu bewogen, zu einer Kurzhaarfrisur zu wechseln, wobei ich sehr gerne wieder lange -aber auch gesunde!- Haare hätte. Mit dem Family-Shampoo bin ich grundsätzlich ganz zufrieden. Es reinigt, aber nicht zu sehr, mein Waschintervall kann ich damit bei durchschnittlich drei Tagen halten. Allerdings habe ich auf die Dauer Bedenken, dass es für eine schöne lange Mähne nicht pflegend genug ist. Ich bin kein großer Freund von einem riesigen Pflege-Sortiment in der Dusche, am liebsten hätte ich eine Sache für alles, deshalb kommen Spülungen, Kuren und dergleichen nicht wirklich in Frage. Was das Shampoo außerdem nicht in den Griff kriegen konnte sind die „Akne-Ausbrüche“ auf meiner Kopfhaut. Ich habe seit ca. 6 Jahren Akne im Gesicht, am Rücken und zunehmend auch an Kopf und Hals. An Rücken und Gesicht ist das mit regelmäßigem Heilerde-Peeling, Apfelessig und Feuchtigkeitscreme ganz gut in den Griff zu bekommen, für Kopf und Hals suche ich allerdings immer noch nach dem Mittel aller Mittel.

Deshalb wage ich mich jetzt daran, Roggenshampoo zum Haare waschen zu benutzen. Verlieren kann ich nicht viel, Vorteile gegenüber richtigem Shampoo findet man im Internet dagegen viele. Hier mal einige im Überblick.

  • das Shampoo ist sehr günstig
  • es ist einfach in der Herstellung und der Anwendung(einfach Roggenmehl mit Wasser vermischen, etwas ziehen lassen und wie Shampoo verwenden)
  • wenn es nicht funktionieren sollte oder man nicht zufrieden damit ist, kann man das übrige Roggenmehl noch zum Brot backen nutzen (Was mich z. B. von Experimenten mit Lavaerde abgehalten hat. Die kann man nicht so leicht anders verwenden.)
  • Roggenmehl ist inzwischen eigentlich in jeder Drogerie mit Bio-Sortiment zu finden, in meinem Fall sogar plastikfrei
  • es ist variabel, dadurch, dass man das Shampoo komplett selbst herstellt kann man auch noch andere Wirkstoffe wie z. B. Kaffee, Tee oder Kräuter hinzufügen
  • es ist komplett biologisch abbaubar, verursacht in Klärwerken keinerlei Probleme und ist in natürlichen Gewässern nutzbar
  • es ist auch als Duschgel verwendbar, ich werde es auch im Gesicht ausprobieren (Dieser Punkt ist mir sogar fast am wichtigsten, ich liebe es unkompliziert und ganz ehrlich – wieso muss man da so einen großen Unterschied machen nur weil auf dem Kopf viele und auf dem Rest des Körpers wenige Haare sind?!)

So weit die Vorteile des Roggenmehlshampoos. Wie vielleicht aus der Überschrift hervorgeht, habe ich die Anwendung noch nicht ausprobiert. Allerdings habe ich angesichts den dramatischen Tiefstands in meiner Shampooflasche heute ein Kilogramm Roggenvollkornmehl gekauft, was gerade zusammen mit Wasser in meinen (nigelnagelneuen, zu Weihnachten geschenkt bekommenen) Silikontuben vor sich hin quillt.

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Gleich wird das ganze dann im Rahmen eines warmen Bades getestet. Zur Anfertigung des Shampoos kann ich nur sagen: simpel, ganz simpel. Natürlich etwas aufwändiger als bei konventionellem Shampoo aber da muss man ja auch nichts machen, nur kaufen. Da meine Tuben verhältnismäßig winzig sind habe ich gleich alle drei voll gemacht. Pro Tube war das etwas mehr als ein halber Esslöffel Mehl und Wasser bis die Tube fast voll war (eine Tube fasst 37 ml). Wer sich also die Verwendung eines Löffels und eines Wasserhahnes zutraut, dem steht nichts mehr im Wege, auch einmal ein bisschen zu experimentieren.

Einen guten Start ins Neue Jahr und viel Spaß beim Nachmachen wünscht

Hanna